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Die neuesten Nachrichten von unterwegs...
21.02.2012: Es dauerte doch ein bisschen länger als erhofft, doch am Donnerstag wird geschleust. Am Do-Nachmittag geht es die 3 Gatunschleusen hoch, dann wird im Gatunsee vor Anker übernachtet. Am Freitag durchqueren wir den See und lassen uns danach auf der Pazifikseite wieder auf Meeresniveau absenken. Wer Lust hat kann unsere Schleusung via Webcams mitverfolgen. Der Link ist www.pancanal.com/eng/photo/camera-java.html. Die Zeiten wissen wir jedoch nicht genau. Grob geschätzt starten wir am Donnerstag in der Gatunschleuse ca. um 21:00 Uhr Schweizer Zeit. Die Centennial Brücke erreichen wir am Freitag ca. um 18:00 Uhr CH-Zeit und die letzten Miraflores-Schleusen passieren wir am Freitag ca. um 20:45 Uhr. Jetzt müssen wir nur noch 2 weitere Linehandler engagieren und Samuri gut ausfendern, dann kann es losgehen!
16.02.2012: Wow, wir geniessen Luxus in der Shelterbay Marina, den wir seit langer Zeit nicht mehr hatten: bequeme Schwimmdocks, Strom, endlos Wasser und erst noch mit starkem Druck, amerikanische Ordnung und Sauberkeit, ein schönes Marina-Restaurant, einen kleinen aber gut sortierten Laden usw. - so macht das Arbeiten richtig Spass. Gestern noch teilte uns unser Agent mit, dass vor nächstem Di oder Mi wegen den Carnevalsferien kein Schiffsvermessen (notwendig für die Schleusung) möglich sei. Und heute bekamen wir doch prompt einen Termin für morgen und er stellte uns einen Schleusungstermin für Anfangs nächster Woche in Sicht. Wenn das kein guter Tag ist!
15.02.2012: Bei 20 Knoten raumem Wind machte Samuri mit dem Spinnaker auf der
heutigen Fahrt zwischen 7 und 8 Knoten. Christian träumte dabei schon
von der Überfahrt auf die Marquesas. Wir ergriffen die Gelegenheit und
übten ein paar Mal Setzen und Bergen des Segels, um für dieses Manöver
mehr Sicherheit zu gewinnen.
Nun liegen wir nur 9 Meilen von Colon entfernt, wo wir morgen in die
Marina einlaufen werden.
13.02.2012: Samuri hat nun wirklich einen Frühjahrsputz nötig! So verrichten wir
täglich kleine Vorarbeiten, damit wir im Hafen von Colon so richtig
loslassen können. Laut Führer versprach der heutige Ankerplatz mehr als
wir antrafen. Das Dorf Portobello, Hauptort des Distriktes, hat in
unseren Augen an karibischem Charme verloren. Auch konnten wir uns beim
Spaziergang durchs Dorf nicht vorstellen, wo da gutes "Seafood" serviert
werden könnte. So freuen wir uns auf den selber gefangenen Rotbarsch,
grilliert und serviert auf Samuri.
11.02.2012: Vier Formulare sind nötig, um in Panama von einer Provinz in die andere
ausklarieren zu können. Trotzdem erledigte sich dieser bürokratische Akt
relativ schnell und freundlich. Welche Freude, als am Steg von Porvenir
das Vegiboot lag. So konnten wir uns endlich wieder einmal mit feinem
Gemüse und süssen Früchten eindecken. Die 45sm gingen zwar flott, doch
es müssen uns erst wieder Seebeine wachsen. Kurz vor dem Ziel gegrüsste
und begleitete und eine Delfinschule, was wir immmer als gutes Omen deuten.
10.02.2012: Wir machten heute unseren letzten Kehr nach Corazon de Jesus, wo wir
Sandrina verabschiedeten. Auch mit ihr verbrachen wir schöne,
erlebnisreiche Wochen. Weiter ging es in einer Rauschefahrt in die
Lemmon Cays, um beim Strandhütten-Internet ein paar wichtige Sachen zu
erledigen. Morgen klarieren wir aus Kuna Yala aus und begeben uns
langsam Richtung Colon, wo wir am 15. in der Shelterbay Marina einen
Platz reserviert haben. Adios San Blas, es war eine tolle Zeit in dieser
eigentümlichen, jedoch sich verändernden Gegend.
08.02.2012: Vor Green Island ist es am schönsten: ruhiges, klares Wasser, ein
windstiller Tag, in der Nähe tummelt sich eine Schildkröte und der
Rochen springt immer mal wieder. Eine Französin besucht uns im selbst
hergestellten Ruderschiffchen und preist uns ihre Hand gefertigten
Schmuckstücke aus Kokosnuss, Samen und Palmenkernen an. Sandrina und ich
können den reizvollen und dekorativen Kunsthandwerken nicht widerstehen
und machen die Verkäuferin überglücklich. Sogar Christian zählt jetzt zu
den Schmuckträgern.
07.02.2012: Bei Air Panama erhält man am Sonntag keinerlei Auskunft. So kommt es,
dass Evelyne frühmorgens um 5:30 am Flughafen zum planmässigen Flug
erscheint. Um 8:45 ist es dann endlich soweit - karibische
Pünktlichkeit... etwas müde aber happy und mit vielen Eindrücken ist sie
zurückgekehrt.
06.02.2012: Schöne Tage liegen hinter uns mit Beschäftigungen wie Schnorcheln
(Wasserschildkröten, Muräne, Adler- und Stechrochen), Abfall verbrennen,
Service am Schiff, lesen, backen, Flecken von den Ulus am Rumpf
entfernen etc. Morgen erwarten wir Evelyne zurück von der
Mineralienmessen aus Tucson. Was bringt sie wohl für Trouvaien in ihrem
Köfferchen mit?
04.02.2012: Seit 2 Tagen fühlen wir uns beide seltsam träge und etwas unwohl. Ob uns
irgend ein Essen nicht gut bekommen ist? Heute ging es zwar schon wieder
etwas besser, so dass ich mich hinter den Jahres-Service der Winschen
machte. Sandrina liest sich im Eiltempo durch ein Buch, für das ich
vorher 4 Monate brauchte. Am Abend kam die wöchentliche Yogastunde auf
Sandy Island genau richtig zum Regenerieren.
